| Ausbau des Rechenzentrums bei der BAM |
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Der gesamte Mailverkehr wurde bis dato mit einem inzwischen betagten ES40-Alpha-Cluster abgewickelt, einschl. der DNS-Services. Zielvorgabe war ein offenes, leistungsfähiges und flexibles System mit der aktuellen Red-Hat Version von Linux als Betriebssystem. In Zusammenarbeit mit dem Kunden entstand eine Konfiguration, die serverseitig mit C-Class Blades und einem bewährten EVA 4000-Storage realisiert wurden. Bei der Installation traten jedoch unerwartete Einbrüche beim Lesen und Speichern von Daten unter hoher Belastung auf, was zunächst rätselhaft erschien. Erst mit aufwändigen Tests und unter Hilfe von externen Switchs ließ sich ein stabiler Zustand erzielen. Hewlett-Packard analysierte daraufhin einen Fehler in der Firmware der FC-Switche. Die besonders gute Zusammenarbeit zwischen dem HP-Service, PDV-Systeme und dem Kunden trug dazu bei, dass der nicht unerhebliche Fehler in einem vertretbaren Zeitraum behoben werden konnte. Aufwändiger stellte sich der Austausch der Systeme für File- und Print-Services dar. Für den Erstbedarf von 42 TByte wurde ein Storagesystem von HP, eine EVA 8100, gewählt. Als Fileserver kam ein ML570 G4 Cluster zum Einsatz, als Backup-Server ein Cluster aus zwei DL380 und als Library eine ESL mit acht LTO4-Laufwerken mit einer Gesamtkapazität von über 500 TByte. Die Installation und Inbetriebnahme sämtlicher Komponenten erfolgte innerhalb weniger Tage vor Ort. Aus Sicherheitsgründen wurde die Tape-Library in einem anderen Gebäude aufgestellt. Die bereits vorhandene Backup-Software wurde weiterverwendet, wodurch nebenbei zusätzliche Kosten vermieden werden konnten. |

Bei der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) in Berlin standen Umstellungen der IT-Infrastruktur an, die grob in zwei getrennte Projekte unterteilt werden konnten. Im ersten Schritt sollte das Mailsystem ausgetauscht werden, im zweiten die Systeme für File- und Print-Services incl. Backup.