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21 | 05 | 2012
PDV-Systeme
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VMware Consolidated Backup für virtualisierte Welten Drucken

Consolidated Backup von VMware ist ein zentrales Datensicherungssystem für virtuelle Maschinen. Im Zusammenspiel mit Backuplösungen anderer Hersteller ist diese Software in der Lage, die gesamte virtuelle Infrastruktur eines Unternehmens vor Datenverlust zu schützen.

Das Sicherungskonzept sieht zwei Methoden des Datenzugriffs vor: zum einen den direkten Zugriff auf die VMDK-Dateien der virtuellen Maschinen über das SAN, zum anderen den Zugriff via LAN. Die Kombination mit der SAN-Speichernetzwerktechnologie hat den Vorteil, dass die Daten direkt und ohne Netzwerklast vom Speichersystem auf ein weiteres Backup-Speichersystem kopiert werden können. Dadurch ist man in der Lage, die Unternehmensdaten innerhalb kürzester Zeit über eine Fibre-Channel Verbindung an ein weiteres SAN-Speichersystem in einem zweiten Brandabschnitt oder an einem weiteren Standort zu übertragen.

Im Disasterfall wird so sichergestellt, dass die virtuellen Maschinen und ihre Betriebssystem- und Anwendungsdaten in komprimierter Form sicher aufbewahrt sind; die Daten könnten dann innerhalb kürzester Zeit mit Hilfe des VMware-Konverters in eine zweite VMware-Umgebung, beispielsweise in einem Ausfallrechenzentrum, importiert werden. Die Sicherungen der VMDK-Dateien sind zu sämtlichen VMware Virtualisierungsprodukten kompatibel, so dass es beispielsweise möglich ist, die Daten in den frei erhältlichen VMware-Server zu importieren.

Die schematische Abbildung veranschaulicht die Funktionsweise:

VMware Consolidated Backup für virtualisierte Welten

Die VMDK-Daten der virtuellen Maschinen sind auf einem SAN-Speichersystem abgelegt. Der Backup Proxy Server, auf dem die VMware Consolidated Backup Software installiert ist, hat physikalischen Zugriff auf diesen Speicherbereich. Wird nun ein Backup gestartet, so sorgt der Backup Proxy Server für die Erstellung eines Snapshots der virtuellen Maschine auf dem ESX-Server.

Im nächsten Schritt werden die VMDK-Daten über die SAN Verbindung auf das Backup Speichersystem exportiert und komprimiert. Nach Abschluss des Kopiervorgangs wird im letzten Schritt der Snapshot wieder entfernt. Die Daten können nun über die vorhandene Backupsoftware auf eine Tape-Library gesichert, auf dem Backup-Speichersystem archiviert oder bei der nächsten Sicherung überschrieben werden.

Die Zeitsteuerung der Sicherung erfolgt über die Pre- und Postschnittstelle der vorhandenen Backup-Software, so dass die Zeitplanung aller Datensicherungsjobs aus einer Administrationsoberfläche erfolgen kann. Für die vorhandene Backupsoftware wird lediglich eine Client-Lizenz für den Windows-basierten Backup Proxy Server benötigt.