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11 | 02 | 2012
PDV-Systeme
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Displays für den 24-Stunden-Dauereinsatz Drucken

Bei üblichen Bildschirmen ist der so genannte Memoryeffekt – das „Einbrennen“ statischer Darstellungen – als kostspieliger Verschleiß bekannt. Neue, von PDV-Systeme vertriebene TFT-Displays, verhindern diesen Effekt.

In Kontrolleinrichtungen und Leitständen werden kritische Informationen auf Bildschirmen in der Regel unterbrechungsfrei rund um die Uhr dargestellt. Die angezeigten Inhalte sind nur zu einem sehr kleinen Teil dynamisch, der größere Teil ist statisch. Standard-Displays sind aufgrund ihrer technischen Eigenschaften für diesen Einsatzzweck nur bedingt geeignet, es kommt bereits nach kurzen Betriebszeiten zu Einbrenneffekten (Memoryeffekt, Screen Burn), bei dem ein stets sichtbares Muster zurückbleibt.

Den Herstellern der Bildschirme sind diese Probleme bekannt, die Garantiebedingungen meist entsprechend eingeschränkt. In der Regel wird darauf hingewiesen, dass Garantieleistungen nur bei „typischem“ Einsatz der Displays erbracht werden können – ein 24-Stunden-Betrieb ist jedoch keine typische Verwendung. Entsprechend ist es so gut wie unmöglich, bei Schäden Ansprüche geltend zu machen.

Der Memoryeffekt ist je nach Bildschirmtyp nur vorübergehend, häufig aber irreversibel. Betroffenen Geräte müssen daher innerhalb von kurzen Intervallen kostspielig ausgetauscht werden, um Qualität und Ergonomie in Kontrolleinrichtungen aufrecht zu erhalten. Zu den auftretenden Anschaffungskosten gesellt sich der der weitaus höhere Dienstleistungsaufwand für den Austausch der Displays am Einsatzort.

Technik gegen das Einbrennen

In Zusammenarbeit mit einem unabhängigen deutschen Hersteller für industrielle Displays bietet PDV-Systeme nun eine Lösung an, die es ermöglicht, TFT-Displays 24 Stunden täglich einzusetzen. Im Gerät integrierte Technologien sorgen beispielsweise dafür, dass ein in periodischen Abständen langsam über den Bildschirm inversierender Wanderbalken sowie ein regelmäßiger Farbrefresh in der Dunkelphase den Memoryeffekte verhindern:

Die Funktionen können mittels Software durch die Anwender individuell gesteuert werden, z.B. um den inversierenden Balken zu unterdrücken, sobald eine Situation eintritt, bei der das Bild uneingeschränkt zur Verfügung stehen muss. Die Ansteuerung und das zentrale Management der Monitore erfolgt über eine integrierte Ethernet-Schnittstelle.

Durch diese technologische Neuerung ist es möglich, die TFTs mit einer Garantie von 36 Monaten auszuliefern, selbst wenn sie 24 Stunden täglich eingesetzt werden. Bereits bei einer mittelfristigen Betrachtung der Investitionskosten ergibt sich dabei eine Senkung der Anschaffungs- und Betriebskosten – bei gleichbleibender Qualität und Zuverlässigkeit, wie es bei Kontrolleinrichtungen unabdingbar ist.
 
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