Home Technologien & Lösungen Hochverfügbarkeit Zuverlässiges Desaster-Recovery mit dem VMWare Site Recovery Manager
18 | 05 | 2012
PDV-Systeme
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Zuverlässiges Desaster-Recovery mit dem VMWare Site Recovery Manager Drucken

Der VMWare Site Recovery Manager ist eine Erweiterung des VMWare vCenter Server, der ein automatisches Desaster-Recovery einer VMWare Infrastruktur-Umgebung möglich macht. So lässt sich innerhalb kürzester Zeit der Normalbetrieb wieder aufnehmen und Downtime und Produktionsausfall minimieren.

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Grundlegende Voraussetzung für eine Desaster-Recovery-Umgebung sind zwei getrennte Rechenzentren, so dass im Ernstfall der Betrieb  er IT nahtlos fortgeführt werden kann. In beiden Rechenzentren kommen VMWare ESX-Server, die mit VMWare vCenter Server verwaltet werden, sowie SAN-Storagesysteme mit Storage-Replizierung zum Einsatz.

Wenige Schritte, große Wirkung

Auf den beiden vCenter Servern wird der Site Recovery Manager installiert, der sich in die Oberfläche des vCenter Servers integriert. Über den Recovery Manager werden beide vCenter Server miteinander verbunden und das Storage-System integriert.

Anschließend werden auf der Produktivseite (Protected Site) sogenannte Protectiongroups erstellt. Diese beinhalten die virtuellen Maschinen, die im Desasterfall auf dem Backup-Rechenzentrum (Recovery Site) gestartet werden sollen. Ein zusätzlicher Recovery-Plan beinhaltet außerdem die vorgesehene Reihenfolge, in der die virtuellen Maschinen gestartet werden. Verändert sich später die Serverumgebung, ist es dem Administrator natürlich möglich, die Protectiongroups anzupassen und Änderungen in den Recovery-Plan aufzunehmen.

Katastrophe mal handgemacht

Desaster-Fälle haben leider meist die unsympathische Eigenheit, dass sie nicht so ablaufen, wie man es sich vorher zurechtgelegt hat.  Durch die Snapshot-Funktion des SAN-Storagesystems lässt sich ein komplettes Desaster-Szenario simulieren, ohne den laufenden IT-Betrieb einzuschränken. Dabei wird eine abgeschlossene Testumgebung auf der Recovery-Site erstellt, in der die virtuellen Maschinen gestartet werden. So ist es möglich, das Konzept für den Ernstfall zu testen und ggf. Anpassungen vorzunehmen. Die Testergebnisse können im Site Recovery Manager eingesehen und exportiert werden. Ist man mit den Ablauf des durchgespielten Desaster-Szenarios zufrieden, wird die Testumgebung einfach wieder entfernt.

Nach Abschluss der gewünschten Konfiguration ist es dem Administrator möglich, durch einen Klick den Recovery-Plan vollautomatisch auszuführen. Jeder einzelne Schritt lässt sich dabei überwachen, der Recovery-Vorgang wird für die eigene nachhaltige Dokumentation außerdem protokolliert.

 
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