| Hochverfügbares SAN-Konzept für die SIEMAG GmbH |
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Abzulösen galt es dabei eine einst ebenfalls durch PDV-Systeme gelieferte Installation aus dem Jahr 2000. Diese bestand aus einem Tru64/Cluster auf zwei Compaq DS20E, die mit Samba als Dateiserver für die Windows-Welt fungierten. Der Plattenspeicher wurde durch zwei Baydel RAID-Systeme auf SCSI-Basis realisiert. Last but not Least gehörten zu diesem System zwei Overland DLT-8000 Jukeboxen, auf denen mit Legato die Datensicherung erfolgte. In den vergangenen Jahren war die auf den Dateisystemen abgelegte Datemenge um fast 1.000 Prozent angewachsen. Den sich daraus ergebenden Anforderungen hinsichtlich Kapazität und Durchsatz – speziell auch der Datensicherung – war somit nur noch mit einem vollständig neuen Infrastrukturkonzept zu begegnen. Höchste Zuverlässigkeit war dabei Voraussetzung. Ausserdem sollte der Einsatz von FibreChannel-SAN-Technologie den Einstieg in redundante Rechenzentren ermöglichen. Im Hauptrechenzentrum bilden nun ein HP Enterprise Virtual Array und ein HP Bladecenter mit zunächst vier Blades den zentralen Bestandteil der neuen Infrastruktur. Auf den Blades wird der VMWare ESX Server als Virtualisierungsschicht eingesetzt und im zentralen VMWare Virtual Center verwaltet. Neben dem Fileserver konnten auf dieser Grundlage schnell fast zwanzig weitere Applikationsserver virtualisiert und damit betagte Serverhardware abgelöst werden. Die Serverblades kommen ohne eigene Platten aus, Daten und Systempartitionen liegen im SAN. Alle Controller, FC-Switche, Stromversorgungen und Host Bus Adapter an den Blades sind doppelt ausgeführt, um höchste Verfügbarkeit sicherzustellen. Auf Grundlage des Multipathing im ESX Server wird ein automatisches Failover auf die redundanten Komponenten sichergestellt. Über FibreChannel-SAN ist dieses Rechenzentrum mit einem etwa 100 Meter entfernten Backup-Rechenzentrum verbunden, in dem zunächst die Datensicherungshardware – eine StorageTek Library mit zwei Ultrium 3 Laufwerken – und Sekundärspeicher in Form einer HP MSA angesiedelt sind. Später soll hier auch Serverkapazität für denkbare Ausfälle im Hauptrechenzentrum vorgehalten werden. Ein Teil der Kapazität der MSA ist darüber hinaus als Archivbereich vorgesehen. Die Filemigrator-Software von Grau Data Storage sorgt dafür, dass selten benötigte Daten transparent auf den kostengünstigeren Sekundärspeicher ausgelagert werden Unter dem Strich hat PDV-Systeme bei der SIEMAG GmbH erfolgreich ein hochverfügbares, redundantes Konzept realisiert. Die virtuelle Infrastruktur ermöglicht den zukunftssicheren Betrieb der Applikationsserver unabhängig von der Serverhardware. Neuen Anforderungen kann flexibel begegnet werden. Zu guter Letzt sorgt auch noch die schlüssige, zentrale Verwaltung aller Komponenten für einen geringeren Administrationsaufwand. |

Für die SIEMAG GmbH in Netphen hat PDV-Systeme ein rundum neues IT-Konzept mit Bladecenter, FibreChannnel-SAN-Technologie und virtueller Infratruktur realisiert; Administratoren profitieren vor allem von der schlüssigen, zentralen Verwaltung aller Komponenten.
Die SIEMAG GmbH realisiert individuelle Logistik- und Servicelösungen für die Bergbau-, Stahl- und NE-Metallindustrie. Weltweit arbeiten über 300 Mitarbeiter daran, die Kundenwünsche zu verwirklichen. Allein im Stammhaus in Südwestfalen sind dabei etwa 200 Bildschirmarbeitsplätze angesiedelt. Hier sollte ein SAN-Konzept die Infrastruktur fit machen für gestiegene Anforderungen.