| Backup-to-Disk-Appliance mit Daten-Deduplizierung von ExaGrid |
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| Dienstag, den 29. Juni 2010 um 11:14 Uhr |
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Die Appliance-Systeme von ExaGrid sind eine plattenbasierte Backup-Lösung, die sich einfach in Ihre bestehende Backup-Infrastruktur integrieren lässt und mit Ihrer gewohnten Backup-Software zusammenarbeitet. Fehlgeschlagene Backups und Restores, lange Backuplaufzeiten bei immer kleiner werdenden Backupfenstern, nicht lesbare oder verlorene Bänder gehören damit der Vergangenheit an. Über bis zu fünf 1 GbE oder optional zwei 10 GbE NIC werden die vorinstallierten Appliance-Systeme an einen oder mehrere vorhandene Backup- oder Applikations- Server angeschlossen. Die täglichen Backups laufen wie gewohnt über Ihre Backup-Software auf das ExaGrid-System; die Daten werden dabei zunächst in der sogenannten „Landing Zone“ gesichert. Damit ist das Backup bereits fertiggestellt. Die „Landing Zone“ ist ein Bereich des ExaGrid Systems auf den die Backup Daten mit höchstmöglicher Geschwindigkeit geschrieben werden. Die aktuellen Backup-Daten stehen in diesem Bereich jederzeit für eine schnelle Wiederherstellung oder Kopie auf Band in unverändertem Datenformat Ihrer Applikation zur Verfügung. Im Anschluss an das Backup werden die Daten automatisch komprimiert, auf Byte-Level dedupliziert und in einen zweiten Bereich – die sogenannte „Repository“ – geschrieben, wo sie gemäß definierter Aufbewahrungsfristen (beispielsweise 12 Wochen) vorgehalten werden. Je nach Art der Daten werden Deduplizierungsraten von 20:1 und mehr erreicht. Das bedeutet: tägliche und wöchentliche Backups, für die nach einigen Wochen eine Kapazität von 100 TB erforderlich wäre, lassen sich aufgrund der Daten-Deduplizierung auf ca. 5 TB reduzieren. Datenbanken und insbesondere stark wachsende virtuelle Umgebungen erreichen meist noch deutlich höhere Deduplizierungsraten. Skalierbarkeit für wachsende AnforderungenAlle ExaGrid-Systeme verfügen über eine virtualisierte GRID-Architektur und können sowohl hinsichtlich Kapazität als auch Performance mit den Anforderungen wachsen. Dabei lassen sich derzeit bis zu zehn Systeme für ein zu sicherndes Datenvolumen von 1 TB bis 100 TB frei miteinander kombinieren. Beispiel: auf ein ExaGrid EX 10000E System können 10 TB Daten über einen Zeitraum von 16 Wochen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1,8 TB/Stunde gesichert werden. Das entspricht ohne Daten-Deduplizierung einer normalerweise benötigten Kapazität (Disk oder Band) von ca. 160 TB. Durch Hinzufügen eines weiteren EX 5000 Systems erhöht sich die für den Backup-Server zur Verfügung stehende Kapazität auf 15 TB Datenvolumen über einen Zeitraum von 16 Wochen. Das entspricht einer Band-Kapazität von ca. 240 TB. Der Durchsatz erhöht sich dadurch ebenfalls auf bis zu 2,6 TB/Stunde. Die maximale Ausbaustufe eines GRID-Systems beträgt derzeit zehn EX 10000E für ein täglich oder wöchentlich zu sicherndes Datenvolumen von 100 TB mit einem Durchsatz von bis zu 18 TB/Stunde. Ein GRID stellt sich nach außen für die Backup-Applikation (bzw. den Administrator) als einzelnes System dar, was den Managementaufwand gegenüber anderen Einzellösungen spürbar minimiert. Die Erweiterung eines GRID erfolgt innerhalb weniger Minuten und ist im laufenden Betrieb möglich. Das spart Platz, senkt die Kosten für Betrieb und Administration und bietet langfristige Investitionssicherheit. Verfügbarkeit und automatisiertes Desaster RecoveryDie EX-Serie verfügt selbstverständlich über redundante Komponenten, RAID6 und eine Hot-Spare-Platte, die bei einem Plattenausfall automatisch die Arbeit übernimmt. Auf Kundenwunsch wird der Support der PDV-Systeme automatisch über die „Call Home“-Funktionalität informiert und kann eingreifen, falls ein Problem besteht. Natürlich steht der Support unseren Kunden auch bei allen anderen Fragen zur installierten IT helfend zur Seite. Nicht immer ist das ausreichend. Für den schlimmsten Fall - bei Feuer, Wasser oder anderen Katastrophen – sind redundante Systeme, ein zweiter Brandabschnitt oder sogar zweiter Standort unerlässlich. Daher verfügt jedes ExaGrid-System über einen integrierten Replikationsmechanismus, der alle gesicherten Daten während der Deduplizierung parallel auf ein zweites System überträgt. Welche Daten auf welches System repliziert werden ist dabei frei wählbar, so dass auch kleinere Systeme ausschließlich für unternehmenskritische Daten auf der Gegenseite genutzt werden können. Auch hier stehen die Daten am zweiten Standort für die schnelle Wiederherstellung zur Verfügung. Selbst für Desaster Recovery-Testläufe lässt sich die Wiederherstellung durchführen, ohne den fortlaufenden Geschäftsbetrieb zu beeinflussen. Für verteilte Standorte, unterschiedliche Lokationen und zentralem Backup unterstützt ExaGrid ebenfalls Multi-Site-Umgebungen. Hierbei werden die Backups lokal durchgeführt und die Daten der jeweiligen Standorte an ein zentrales System übertragen. Bei der Replikation an einen zweiten Standort werden lediglich die deduplizierten Daten kopiert – also gewöhnlich nur wenige GB statt der gesicherten TB – so dass sich mit dieser Technologie auch bestehende WAN-Verbindungen für ein automatisiertes Desaster-Recovery-Konzept einsetzen lassen. Abgerundet wird das Ganze von einer zentralen Management-Oberfläche, mit der sich alle Systeme auf einen Blick administrieren und überwachen lassen. Status und Reports der durchgeführten Backups, Replikation oder Deduplizierungsrate lassen sich individuell anpassen und per Mail oder über das Webinterface jederzeit einsehen und kontrollieren. Neugierig geworden?PDV-Systeme ist ExaGrid Business-Partner – wir informieren Sie gerne unverbindlich über das Optimierungspotential der Backup-Umgebung Ihres Unternehmes. Frank Neubarth steht Ihnen als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung. |

Dank der einfachen Integration der ExaGrid EX-Serie in bestehende Backup-Umgebungen lassen sich die täglichen Backup- und Wiederherstellungsprozesse um ein Vielfaches beschleunigen. Die aufwendige Administration von Bändern entfällt, das Backup- Datenvolumen verringert sich deutlich. Mit der integrierten Replikationsfunktion steht auch einem automatisierten Desaster Recovery Konzept nichts mehr im Wege.