| Neue Architektur für konvergente Infrastrukturen |
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| Mittwoch, den 25. November 2009 um 16:27 Uhr |
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HP Converged Infrastructure ist eine Infrastruktur-Strategie, ein konkreter Bauplan für CIOs und die Grundlage von HPs weiterer Entwicklung von Produkten und Services für das Rechenzentrum. Converged Infrastructure integriert bisher isolierte IT-Domänen für Applikationen, Rechner, Speicher, Netzwerke und Gebäuderessourcen und beseitigt die mit der Silo-Struktur verbundene Komplexität. Durch ein einheitliches Management werden alle IT -Komponenten Teil eines Ressourcen-Pools, der geteilt, kombiniert und geändert werden kann, um dynamisch jeder Geschäfts- oder Applikations-Anforderung Genüge zu tun. Der Ressourcen-Einsatz wird dabei so optimiert, dass die Auslastung verbessert, sowie Energieverbrauch und Kosten gesenkt werden. Konsequent umgesetzt, erlaubt Converged Infrastructure die Bereitstellung von Applikationen quasi auf Abruf. Den aktuellen Bedarf für solche Lösungen belegt eine von HP in Auftrag gegebene globale Studie. Demnach sind Unternehmen in aller Welt darauf angewiesen, dass ihre IT ihnen dabei hilft, in einer permanent unsicheren Wirtschaftslage erfolgreich zu sein. Über 90 Prozent der befragten Führungskräfte gehen davon aus, dass die Konjunkturentwicklung in den nächsten Jahren unkalkulierbar bleiben wird. Gleichzeitig meinen drei Viertel der Befragten, dass ihre IT ein Fundament ihres Geschäftserfolgs ist. Die Konsequenz: die IT muss sich viel flexibler als bisher an Marktentwicklungen ausrichten lassen (80 Prozent). Auch Innovation wird von der großen Mehrheit der Geschäftsentscheider als kritischer Erfolgsfaktor in der neuen ökonomischen Realität angesehen (84 Prozent) – und 71 Prozent davon wiederum würden in neue IT investieren, wenn sie dazu beitragen würde, das Ausrollen von Geschäftsinitiativen zu beschleunigen. Diese und weitere Ergebnisse der Studie sind verfügbar auf www.hp.com/go/HPEnterpriseResearch09. HP definiert vier Ebenen einer Converged Infrastructure, mit jeweils eigenen Design- und Architektur-Prinzipien. Letztere gelten zum einen für den individuellen Aufbau einer konvergenten Infrastruktur bei Unternehmen. Zum anderen wendet sie HP bereits im Entwicklungsstadium neuer HP-Produkte und -Services an. Erste Ebene: Infrastructure Operating Environment (IOE)Das HP Infrastructure Operating Environment (IOE) ist die einheitliche Management-Plattform der HP Converged Infrastructure. HP IOE erlaubt die zentrale Steuerung und Optimierung aller Elemente einer Infrastruktur, die benötigt werden, um einen Service zu liefern. Sie vereinigt alle dafür benötigten Werkzeuge in einer Steuerungszentrale. Sie lenkt den Einsatz gepoolter Infrastruktur-Ressourcen, stößt Provisionierung und Anpassung an, sodass die IT unmittelbar auf sich verändernde Geschäftsanforderungen in einer vorhersehbaren und wiederholbaren Weise reagieren kann. Das IOE ermöglicht es, neue Services in Minuten statt in Monaten bereitzustellen, die Infrastruktur zu optimieren und die Verfügbarkeit und Qualität der Services sicherzustellen. Zu den Kernfunktionen von HP IOE gehören:
Zweite Ebene: FlexFabricDie HP FlexFabric überwindet die Beschränkungen von hierarchischen Netzwerk-Strukturen und separatem Netzwerk-Management, indem sie bei Bedarf tausende von Servern und Speicherlösungen in einem virtualisierten, hochperformanten Netzwerk zusammenschließt und orchestriert. Einmal verkabelt, verknüpft sie Rechner-, Netzwerk- und Speicher-Ressourcen, sodass sie flexibel dort eingesetzt werden können, wo sie aktuell benötigt werden. Damit können Unternehmen erst das Potenzial der Virtualisierung voll ausschöpfen und ihrer IT die Elastizität geben, die in einer von Unsicherheit geprägten Wirtschaft erforderlich ist. FlexFabric verbindet die Technologie, Management-Werkzeuge und Partner-Ökosysteme von HP ProCurve und HP Virtual Connect (VC). So stellte HP vor Kurzem die HP-ProCurve-Switche der Serie 6120 mit Blade-Formfaktor vor. Schritt für Schritt werden zudem die ProCurve-Management-Werkzeuge in die Insight-Software-Familie integriert. HP Virtual Connect ist eine Schlüsseltechnologie für die Bildung von flexibel einsetzbaren Ressourcen-Pools im Rechenzentrum. Sie ermöglicht die Virtualisierung auf LAN-Ebene/Ethernet und auf SAN-Ebene/FibreChannel. Virtual Connect bündelt Pools von MAC- und WWN-Adressen und macht sie dem Backend über eine einzige Verbindung zugänglich. Virtualisierung und Konvergenz schaffen somit die Basis für „Network as a Service“, ermöglicht durch Verbindungs-Virtualisierung und einheitliches Management, das die Bereitstellung beschleunigt und für Sicherheit und Qualität sorgt. Dritte Ebene: Virtual Resource PoolsDie Architektur von HP Converged Infrastructure sieht den Aufbau eines Shared-Services-Modells mit HP Virtual Resource Pools vor. Das sind virtualisierte Bündel von gemeinsam genutzten Server-, Speicher- und Netzwerk-Kapazitäten, die quasi auf Abruf allokiert werden können, um Applikationsanforderungen zu bedienen. Indem einzelne Systeme geteilt oder aggregiert werden, um einen einheitlichen Ressourcen-Pool zu bilden, steigt die Skalierbarkeit und Auslastung des Gesamtsystems. HP Converged Infrastructure erfordert also eine Ende-zu-Ende-Virtualisierung der IT-Ressourcen und ihre Vereinigung über ein gemeinsames Management-System. Vierte Ebene: Data Center Smart GridEines der Hauptprobleme heutiger Rechenzentren ist die Versorgung mit Energie und Kühlung. Eine Ursache dafür ist die Trennung des Managements der ITK- und der Gebäudeinfrastruktur. Um eine höhere Effektivität beim Einsatz von Energie im Rechenzentrum zu erreichen, braucht es daher ein einheitliches und intelligentes Monitoring und Management. Das HP Data Center Smart Grid umfasst Hardware, Software und Dienstleistungen zum Aufbau eines intelligenten Energie-Managements für das gesamte Rechenzentrum – IT und Gebäudeinfrastruktur. Es sammelt und überwacht bei Bedarf tausende von Energie- und Termperaturmetriken in Echtzeit. Damit können Kunden kurzfristige Probleme beheben und eine langfristige Optimierung ihres Energieverbrauchs erzielen. Basierend auf sehr genauen Messgeräten erstellt das Smart Grid detaillierte Reports über den Energieverbrauch – und versetzt die IT-Abteilung somit beispielsweise in die Lage, Energiekosten in Abhängigkeit vom Nutzungsgrad einer Anwendung in Rechnung zu stellen. Zudem können sich Unternehmen mit Industrie-Benchmarks vergleichen und gezielt auf eine Verbesserung hinarbeiten. Veränderungen zur Optimierung der Energie-Effizienz werden entweder manuell oder automatisch – auf der Grundlage zuvor definierter Regeln – durchgeführt. Grundlage von HP Data Center Smart Grid ist die Technologie HP Thermal Logic mit Insight Software als Management-Werkzeug, erweitert um Lösungen wie HP Environmental Edge, das Messgrößen im Rechenzentrum aufzeichnet, in Echtzeit grafisch darstellt und analysiert. Consulting-Dienstleistungen für Converged InfrastructureNeue Consulting-Dienstleistungen für Converged Infrastructure umfassen sowohl die komplette Infrastruktur-Architektur als auch die Organisation und die Prozesse, die erforderlich sind, um den vollen Nutzen aus einer konvergenten Infrastruktur zu ziehen. Grundlage dafür sind Erfahrungen aus tausenden von Projekten in den Bereichen Shared Services, Cloud Computing und Data Center Transformation. Die vordefinierten Services helfen Kunden beim Übergang von einer heterogenen in eine hochflexible konvergente Infrastruktur. Dabei unterstützt HP sowohl den strategischen Top-Down-Ansatz als auch einen inkrementellen Weg in kleinen Schritten. Zu den neuen Consulting-Dienstleistungen gehören:
Die HP Converged Infrastructure Consulting Services werden weltweit ab Ende Januar 2010 verfügbar sein. Weitere Informationen zu HP Converged Infrastructure sind verfügbar auf www.hp.com/go/convergedinfrastructure. |

Neue Produkte und Services erweitern die Konvergenz auf Integrity-Server, Applikationen und Gebäude-Infrastruktur - das neue Architekturkonzept HP Converged Infrastructure ist die logische Weiterentwicklung von „HP Adaptive Infrastructure“, HPs bisheriger Gesamtstrategie für die IT-Infrastruktur. Der Begriff Konvergenz betont die Tatsache, dass das Zusammenwachsen von verschiedenen IT-Domänen sich inzwischen sehr konkret auf der Produktebene widerspiegelt.