| Fibre-Channel über Ethernet (FCoE) – das neue Storage-Protokoll |
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| Montag, den 27. Juli 2009 um 11:17 Uhr |
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Fibre-Channel über Ethernet (oder IP), kurz FCoE, hat inzwischen die Hürden der Protokoll-Standardisierung hinter sich (vgl. www.t11.org/ftp/t11/pub/fc/bb-5/09-056v5.pdf), nur bei der Implementierung gibt es noch keine Einigkeit. Erste Hersteller wie Brocade bieten bereits FCoE-Switche wie den neuen Brocade 8000 an. HP mit ProCurve hält sich noch zurück und wartet auf die finale Standardisierung. Bei FCoE werden die ersten beiden Layer des Ethernet-Protokolls ausgetauscht. Eine nahtlose Integration von FC und FCoE ist möglich. FCoE enthält Erweiterungen zur Vermeidung von Datenstau und Paketverlusten, da bei klassischem Ethernet keine Möglichkeit zur Kontrolle des Datenflusses besteht. Der Anschluss der Server an das FCoE Storage-Netzwerk erfolgt über Converged Network Adapters (CNAs), die sowohl die Funktionalität eines FC-HBAs als auch eines Ethernet Network Interface Card (NIC) haben. CNAs haben einen oder mehrere physikalische Ethernet-Ports. Die Einbindung des FCoE-Protokolls kann unter Performanceverlust auch per Software mit einem konventionellen NIC erfolgen. Es ist zu erwarten, dass FCoE sich im Storagemarkt etablieren wird. Die Verkabelung ist preiswerter und die Vielfalt der Komponenten kann drastisch reduziert werden. PDV-Systeme hält Sie auf dieser Website auf dem Laufenden - für individuelle Details wenden Sie sich jederzeit an Wolfgang Tiegges. |
